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Bad Bramstedt | Aktiv im Alter

Im Notfall gut versorgt

Bad Bramstedt (lm/mr) Freund, Angehöriger oder Fachkraft – Wer soll im Falle eines Falles über die persönlichen Belange entscheiden? Wenn unverhofft die Situation entsteht, dass die eigenen Wünsche nicht mehr geäußert werden können, setzt das Amtsgericht einen rechtlichen Betreuer ein. Das kann ein Familienmitglied aber auch eine fremde Person sein.

Wer sich eine vertraute Person an seiner Seite wünscht, die die eigenen Bedürfnisse und Wünsche kennt und im Falle einer Geschäfts- und/oder Einwilligungsunfähigkeit danach Entscheidungen trifft und handelt, sollte rechtzeitig vorbeugen und eine Vorsorgevollmacht gestalten. Hier können persönliche Wünsche formuliert werden. Um spätere Komplikationen zu vermeiden und sicherzustellen, dass die eigenen Wünsche richtig umgesetzt werden, sollte die Vollmacht möglichst konkret gestaltet werden. Der Inhalt kann sich beispielsweise auf Verträge, Bankangelegenheiten, den Einzug in ein Pflegeheim und andere Bereiche beziehen.

Experten empfehlen außerdem, parallel zur Vorsorgevollmacht eine Patientenverfügung zu verfassen. In dieser wird festgehalten, was genau der Bevollmächtigte im Falle einer unheilbaren Krankheit entscheiden soll.

Gut beraten
Betreuungsvereine, ambulante Pflegedienste aber auch Rechtsanwälte und Notare bieten dazu eine umfangreiche Beratung an. Sie beraten über die Tragweite und Risiken einer Vollmachtserteilung. Einige Vollmachten müssen in jedem Fall notariell beurkundet oder beglaubigt werden. Grundsätzlich sind Vollmachten aber auch formfrei zulässig, sie können zum Beispiel auch mündlich erteilt werden. Unverbindliche Versprechen können aber im Zweifelsfall noch eine gerichtliche Betreuung notwendig machen.

Gut zu wissen: Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten gelten nur dann, wenn tatsächlich keine selbständigen Entscheidungen mehr getroffen werden können. Inhaltliche Änderungen sind jederzeit möglich.

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