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Bad Bramstedt | Ambulante und Teilstationäre Suchthilfe

Pilotprojekt „Kooperationserziehung“

Bad Bramstedt (em) Zum Jahresbeginn 2018 ist das Projekt Kooperationserziehung im Auftrag des Schulverbandes Bad Bramstedt an den Start gegangen. Hierbei handelt es sich um ein Projekt, welches vorerst für die Dauer von zwei Jahren als Pilotprojekt umgesetzt werden soll.

Für die Durchführung dieses Projektes wurde die ATS (Ambulante und Teilstationäre Suchthilfe) des Landesvereins für Innere Mission in Schleswig-Holstein beauftragt. Es sind zwei Stellen mit jeweils 50% einer Vollzeitstelle installiert worden. Nina Koslowski und Petra Schneider konnten als pädagogische Fachkräfte zur Durchführung dieses Pilotprojektes gewonnen werden.

Das Pilotprojekt soll für die Kinder den Übergang von der Kindertagesstätte (im Weiteren kurz: Kita) in die Grundschule mitgestalten, so dass der Übergang möglichst erfolgreich gelingt. Die enge Zusammenarbeit zwischen Kitas, Schulen, Kindern und Eltern zielt darauf ab, frühzeitig bei Kindern einen Förder- und Entwicklungsbedarf zu erkennen und darauf aufbauend eine individuelle Unterstützung für das Kind zu entwickeln.

Insgesamt sind 14 Kindertagesstätten und vier Grundschulen, darunter z.B. die Bramau-Schule in Bad Bramstedt, während der Pilotphase beteiligt. Im ersten Durchlauf des Projektes haben neun Kindertagesstätten einen erkennbaren Bedarf für 24 Kinder angemeldet. Diese Kinder zeigen in unterschiedlichen Bereichen einen erkennbaren Unterstützungsbedarf. Dazu zählen z.B. sprachliche Barrieren, Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Kindern, die eigenen Gefühle oder Zurückhaltung in neuen Situationen. Aber auch für die anderen Vorschulkinder stehen die Mitarbeiterinnen im Übergang von der Kita in die Grundschule zur Verfügung.

Die Kooperationserzieherinnen werden im Laufe des Prozesses ihren Kontakt zu den Kindern so intensivieren, dass sie für die Kinder eine bekannte Größe darstellen werden, die beim Übergang von den Kitas in die Grundschulen eine erste Sicherheit im neuen Umfeld bieten und bei der Bewältigung von Entwicklungsaufgaben helfen können. Durch die enge Anbindung an die Schulsozialarbeit der ATS an den Grundschulen in und um Bad Bramstedt ist bei Bedarf eine anschließende Übergabe einzelner Kinder in deren Begleitung möglich.

Die Arbeit der Kooperationserzieherinnen, vertreten durch Nina Koslowski und Petra Schneider, hat mit Jahresbeginn in den Kitas begonnen. In den Team-Sitzungen der Einrichtungen der Kitas haben sich die Kooperationserzieherinnen zunächst mit dem Projekt bekannt gemacht und es fanden in Folge erste Abstimmungsprozesse zur Umsetzung statt.

Inzwischen haben erste Hospitationen und fachliche Austauschmöglichkeiten mit mehreren Kitas stattgefunden. Im Focus steht das Kind in seinen relevanten Lebensbereichen: Was gelingt dem Kind gut und wo benötigt es noch Unterstützung. Die Kooperationserziehung arbeitet mit allen am Prozess Beteiligten: Kind, Eltern, Kita, Schule eng zusammen und gestaltet den Übergang von der Kita in die Grundschule. Die Tätigkeit der Kooperationserziehung beinhaltet vielfältige Aufgaben. Neben dem Beziehungsaufbau kann die Unterstützung der Vorschulkinder in Einzel- oder Kleingruppenarbeiten oder kleinen Projekten mit Themen, die den Übergang betreffen, erfolgen. Ebenso können Elternabende, „Runde Tische“ mit Eltern und pädagogischen Fachkräften oder die Überleitung der Familien in externe Hilfen Teil der Unterstützung werden.
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