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Bad Bramstedt | Ev.-Luth. Kirchenkreis Altholstein

Mit Bischof und Propst auf dem Mönchsweg

Bad Bramstedt (em) Zwischenstopp in Bad Bramstedt – am Montag hat Propst Kurt Riecke den Schleswiger Bischof Gothart Magaard bei seiner Radtour auf dem Mönchsweg begleitet. Zehn Radfahrer halten vor der Touristeninformation in Bad Bramstedt.

Zünftig sehen sie aus: Die Helme am Lenker, die Trinkflaschen am Rahmen, sportliche Kleidung, kleines Gepäck auf dem Träger. Der Bischof ist mit einigen Begleitern auf einem Teilstück des Mönchswegs unterwegs und begegnet dabei vielen Menschen, Geschichten und Kirchen. Dabei machte er auch Halt in Bad Bramstedt und Großenaspe.

Die Radpilgergruppe hörte sich einen kleinen Vortrag zur Stadtgeschichte und zum Mönchsweg vom Bad Bramstedter Bürgermeister Hans Jürgen Kütbach an. Der Weg folgt den Spuren der Mönche, die im Mittelalter das Christentum in den Norden gebracht haben. Nach dem Vortrag blieb noch Zeit für einen kleinen Plausch, dann führt Propst Kurt Riecke alle zur Maria Magdalenen Kirche. Hier begrüßte Pastor Jörg Möller-Ehmke die Radpilger und erzählte ein bisschen aus dem Nähkästchen des Gebäudes.

Eine Mischung aus Radfahren und kleinen Zwischenstopps ist das Grundkonzept dieser Radtour, der sich Propst Kurt Riecke von Kellinghusen bis Großenaspe angeschlossen hat. Mit im Gepäck hatten die zwei Geistlichen und ihre Begleiter jede Menge Freude an Begegnungen mit Menschen, Landschaft und guten Gesprächen. „Das Schöne ist dabei ist das Gefühl, wirklich gemeinsam unterwegs zu sein“, schildert Riecke seine ersten Eindrücke. „Man findet beim Radfahren ganz intuitiv ein gemeinsames Tempo, und ich habe auf der Strecke auch schon intensive Gespräche geführt.“

Dem Bischof die schöne Gegend im Auenland zu zeigen, gehörte natürlich auch dazu. Einige Orte, wie zum Beispiel Bad Bramstedt, hat Gothart Magaard zwar schon häufiger besucht. „Aber jetzt auf der Tour komme ich auch in Ecken, die ich vorher nie gesehen habe, das ist auch sehr schön“, erklärt der Bischof. Zwar fährt er auch privat sehr gerne Rad, aber der Mönchsweg ist besonders: „Man schaut noch einmal genauer hin, wie war das denn damals mit Ansgar und der frühen Christianisierung hier oben?“

Als die Gruppe aus der Maria Magdalenen Kirche kam, waren ein paar Wolken am Himmel, aber sie hatten Glück mit dem Wetter. Nach der Tour brachen sie auf in Richtung Großenaspe – einer der Orte, die Magaard noch nie gesehen hat. Einige private Mitfahrer verabschiedeten sich für den Rest der Strecke.

Am Mittwoch, 15. August werden in Nütschau, wo auch übernachtet wird, andere hinzustoßen. Der Bischof selbst erkundet die Strecke auf insgesamt 300 km von Glückstadt bis Fehmarn in fünf Tagen. Der gesamte Mönchsweg gilt als touristisch reizvoller Radwanderweg und erstreckt sich zwischen Bremen und Dänemark auf etwa 1.000 Kilometer.

Foto: Nach ein bisschen Bildung vom Bürgermeister wieder startklar: Die Radler um Bischof Gothart Magaard (vorne links mit Helm). ©Stefanie Rasmussen-Brodersen

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