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Bad Bramstedt | SPD

Drei Wahlkreise direkt gewonnen – dem Landestrend getrotzt

Bad Bramstedt (em) Die SPD ist mit dem Ergebnis der Kommunalwahl in Bad Bramstedt sehr zufrieden. Pressesprecher Jan-Uwe Schadendorf: „Gegen den Trend in Bund und Land zu kämpfen ist eine fast noch größere Herausforderung als die poltische Auseinandersetzung vor Ort.

Daher sind wir sehr erfreut, dass unsere zentralen Themen Kindertagesstätten und Straßenausbaubeiträge bei den Wählerinnen und Wählern Widerhall gefunden haben. Wir konnten drei Wahlkreise direkt gewinnen, davon die zwei mit den meisten Neubürgern unserer Stadt. Das erfreut uns sehr und überlagert den Schmerz, dass wir knapp 3% gegenüber dem Ergebnis 2013 lassen mussten.“

Durch die starken Verluste der CDU ist die SPD trotzdem bis auf 4%-Punkte an die CDU herangerückt. Ortsvereinsvorsitzender Klaus-Dieter Hinck: „Das ist ein gutes Gefühl, wo wir jahrzehntelang mit zweistelligen Abständen leben mussten. Schön, dass unsere kontinuierliche Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger anerkannt wird.“

Die SPD gewann – wie 2013 – den Wahlkreis 4 (Stormarnring etc./ Jan-Uwe Schadendorf), musste allerdings den Wahlkreis 1 abgeben, da hier die FDP der SPD so viele Stimmen abzog, dass die CDU gewinnen konnte.

Neu wurden der Wahlkreis V (Bissenmoor) durch Karin Steffen gewonnen, die mit ihrem herausragenden Engagement in Sachen Kindertagesstätten punkten konnte und der Wahlkreis IX (Bimöhler Straße), wo Gudrun Baum neben den Kindertagesstätten auch noch das Thema Straßenausbaubeiträge ins Feld führen konnte und damit offensichtlich ankam. Jan-Uwe Schadendorf: „Zwei Frauen, die neu bei uns antreten, gewinnen ihre Wahlkreise direkt. Das ist toll und zeigt, dass bei Kommunalwahlen Authenzität und Engagement der Kandidaten anerkannt wird und die Themen für diese Wahlkreise von großer Bedeutung sind.“ Insgesamt gewann die SPD, wie 2013, sieben Sitze in der Stadtvertretung. Über die Liste kommen Arnold Helmcke, Stephanie von Moers, Dr. Manfred Spies und Klaus-Dieter Hinck erneut in das Stadtparlament.

Die SPD hätte gern das Ziel erreicht, mit jeder anderen Fraktion eine Mehrheit in der neuen Stadtverordnetenversammlung zu erreichen. Das reichte nicht ganz, da die SPD um 22 Stimmen den achten Sitz verpasste. Klaus-Dieter Hinck: „Trotzdem werden wir am 26. Juni den Antrag auf Abschaffung der Straßenausbaubeiträge stellen. Das haben wir vor der Wahl versprochen und damit gehen wird in die Abstimmung.“

Foto: Klaus-Dieter Hinck

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