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Bad Bramstedt | Aktuell

Mikroplastik im Abwasser?

Bad Bramstedt (em) Winzige Plastikteilchen im Abwasser können von Kläranlagen nur zum Teil herausgefiltert werden. Die FDP möchte immer noch wissen, ob sich im gereinigten Wasser der Kläranlage Bad Bramstedt Mikroplastik befindet. Bereits vor zwei Jahren hatte die FDP dieses Thema in städtischen Gremien angesprochen.

FDP-Stadtverordnete Beate Albert: „Wir halten es für wichtig, die Untersuchung des gereinigten Wassers der Bad Bramstedter Kläranlage auf Mikroplastik vornehmen zulassen. Ebenso sollte eine Prüfung des Klärschlamms auf Mikroplastik durchgeführt werden. Die Untersuchungsergebnisse sind der Stadtverordnetenversammlung mitzuteilen.“ Frau Parlitz-Willhöft fragt in dem Zusammenhang nach dem vor zwei Jahren beschlossenen Vorgehen, einen gemeinsamen Kenntnisstand durch einen Vortrag der technischen Klärwerksleitung zu erlangen, um ggf. notwendige Maßnahmen beschließen zu können.
Fast überall haben Kläranlagen zunehmend mit Plastikrückständen im Abwasser zu kämpfen. Plastikmüll wird zu einer zunehmend größeren Belastung für die Umwelt. Immer mehr befindet sich im Klärschlamm eine wachsende Menge an Mikroplastik, ebenso im geklärten Abwasser.

Studien haben ergeben, dass auch nach der letzten Klärstufe noch Plastik im Wasser bleibt. Diese winzigen Mikroteile stammen zum Beispiel aus Waschmitteln, Kunststoffzusätzen von Kosmetika oder Zahnpasta.

FDP-Stadtverordnete Beate Albert: „Oft können Kläranlagen nicht alle Partikel herausfiltern. In Verantwortung für unsere Umwelt ist es daher wichtig, für die Stadt Bad Bramstedt Ergebnisse und Erkenntnisse über von unserem Klärwerk abgegebene Mengen an Mikroplastik zu bekommen, um gegebenenfalls Maßnahmen zu veranlassen.

Weder sollte Mikroplastik in das Wasser der Auen abgegeben werden, noch sollte sich Mikroplastik im Klärschlamm befinden, der dann auf Feldern der Landwirtschaft abgelagert wird.“

Grundsätzlich sollte jedoch jeder Bürger in Bad Bramstedt seinen Beitrag liefern und versuchen, aus Gründen des Umwelt-, Natur- und Klimaschutzes die Verwendung von Einweg-Plastikgeschirr sowie Plastik-Wegwerfbesteck und auf Plastiktüten jeder Art zu verzichten, meint die FDP. Doch auch Zigaretten-Filter enthalten Mikroplastik- ebenso wie immer noch manchmal Pflegemittel, darauf muss immer wieder hingewiesen werden.

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