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Bad Bramstedt | Reise-Kolumne

Immer nach Norden

Brisbane (sv/ac) Wenn man das erste Mal die Ostküste bereist, dürfen Touristenattraktionen wie das Sydney Opera House und die Harbour Bridge natürlich nicht fehlen. Schnell stellte ich fest, dass Sydney eine Herausforderung werden würde.

Die Hostels dort sind sehr teuer und für Parkmöglichkeiten zahlt man natürlich auch extra. Also entschied ich mich in Colendale zu campen, das etwa 60 km südlich von Sydney liegt. Das kann ich jedem, der mit einem eigenen Auto unterwegs ist, nur empfehlen. Campen an einem wunderschönen Surfstrand, und von dem 500m entfernt liegenden Bahnhof fährt man direkt zur Central Station Sydneys durch.

RIP kleine Blechkiste

Leider muss ich mitteilen, dass ich von nun an mit dem Bus weiterreisen werde. Der kleine Corolla hat mir wunderbare Orte gezeigt und mir erlaubt, in Australien zu campen, was ich jedem nur empfehlen kann. Jetzt ist er aufgrund eines Motorschadens leider nicht mehr bei mir, und ich werde von nun an wieder in Hostels übernachten und mit Greyhoundbussen reisen.

Gut zu wissen
In New South Wales funktionieren Bus und Bahn mit einer sogenannten Opal-Card. Diese wird mit einem Guthaben aufgeladen. An den Bahnhöfen gibt es dann kleine Säulen, an denen man die Karte „antapt“ und am Zielbahnhof wieder „abtapt“. Die Zeit, die man gefahren ist, wird dann vom Guthaben abgezogen. Dementsprechend habe ich festgestellt, dass teilweise für kurze Strecken gar nichts berechnet wird.

Und auch nach Sydney habe ich unter 5$ gezahlt. Auch kann man mit der Opal-Card die Fähre nach Manly bezahlen - eine Tour, die gute Fotomöglichkeiten bietet, und mit 8$ one-way kann sie definitiv eine teure Hafenrundfahrt ersetzen. Alle halbe Stunde fährt sie vom Circular Quay nach Manly Beach, vorbei an Opera House, Harbour Bridge und der Gefängnis-Insel und zeigt wunderschöne Einblicke in den Hafen Sydneys und auf die Skyline.

Fraser Island

Zu Weihnachten habe ich eine Fraser Island Tour von meiner Familie geschenkt bekommen. Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt und definitiv einen Besuch wert. Mit 4-WD Autos ging es über die Insel zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten. Man konnte herrlich entspannen beim Schwimmen im Lake McKenzie oder als wir uns den EliCreek mit einen Reifen runtertreiben ließen.

Abends am Lagerfeuer mit gemeinsamem Kochen kam dann ein wenig Ferienlageratmosphäre auf. Mit einem anderen Pärchen hatte ich Muscheln gesammelt und daraus eine sehr schmackhafte Mahlzeit zubereitet. Später haben wir tatsächlich noch vom Indian Head aus den ersten Wal der Saison gesehen. Wenn man später im Jahr kommt, kann man von hier wunderbar Wale beobachten.

Mein Geheimtipp
Lamington National Park! Der Nationalpark liegt auf der Grenze von New South Wales zu Queensland und gehört zu dem UNESCO Weltnaturerbe und ist der größte subtropische Urwald Australiens. Vom Campingplatz aus ist es nicht weit zu einem kostenlosen Treewalk, der einem die Möglichkeit bietet, in das Kronendach der Bäume zu klettern und über den Wald zu gucken. Selbst etwas für Leute, die keine Fans von Höhen sind! Auf Wanderwegen taucht man mitten in den Urwald ein und wird immer wieder von grandiosen Ausblicken überrascht. Überall wimmelt es von bunten Vögeln, wilden Truthähnen und Pademelons (kleine, runde Miniaturkängurus, die ich schon in Tasmanien gesehen hatte).

Foto:Traumhafte Strände auf Fraser Island.

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