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Bad Bramstedt | SPD

Energiekosten für Stadt und Schulen werden explodieren

Bad Bramstedt (em) Bad Bramstedt. Fast alle städtischen Gebäude und die Schulen werden mit Gas beheizt. Die Die SPD erwartet große Belastungen für die Stadtkasse - ebenso wie es Privatleute und Firmen trifft. Klaus-Dieter Hinck, SPD: „Nach dem letzten uns vorliegenden Energiebericht haben Stadt und Schulverband rund 700.000 EUR im Jahr für Wärme und Strom aufwenden müssen und da ist das energieintensive Freibad noch nicht einbezogen.

Insgesamt kommen wir auf fast 1 Mio. Euro und ich gehe derzeit davon aus, dass diese Kosten sich mindestens verdoppeln werden.“

Hinck, der Vorsitzender des städtischen Ausschusses für Finanzen und Wirtschaft ist, will das Thema auf die Tagesordnung des Ausschusses setzen. „Wir müssen mit allen Beteiligten, Pläne entwickeln, wie wir die Verbräuche und die Kosten reduzieren können. Und auch von den Stadtwerken, die viele der Gebäude im Contracting beheizen, erwarten wir Vorschläge für neue Energieformen und Umrüstungen. Nur Gas zu verkaufen, wie es die Stadtwerke derzeit tun, reicht nicht aus, wir möchten konkrete Maßnahmen zur Energiewende sehen.“

Ein Teilaspekt ist zudem die erwartete Coronawelle während der nächsten Heizsaison. „Einfach nach Zufallsprinzip zu lüften und Wärme aus den Räumen zu lassen, wird nicht zielführend sein“, so Hinck, „wir müssen über die Anschaffung von Geräten nachdenken, die die Luftverhältnisse in den Räumen kontrollieren und anzeigen, wenn Lüften tatsächlich angesagt ist. Da müssen wir ins Gespräch mit den Schulen und den anderen Einrichtungen gehen.“

Hauptsorge der SPD ist jedoch, dass die Kostenentwicklung für die Heizungen den städtischen Haushalt ins Wanken bringt und geplante Investitionen in Frage stellt.

Hinck: „Die Erhöhung der Heizkosten können wir derzeit kaum abwenden ebenso wie die steigenden Zinsen. Wir müssen uns sehr anstrengen, diese Herausforderungen zu stemmen. Wenn aber noch der derzeit von einer Gruppierung angestrebte Bürgerentscheid zum neuen Wohnquartier an der Segeberger Straße Erfolg haben sollte, dann wird die Stadt mit rund 11 Millionen Euro an Einmalkosten und erheblichen Einbußen bei künftigen Einnahmen belastet. Ich weiß derzeit nicht, wie wir dann die Enden zusammen bekommen sollen.“

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